5. Dezember 2009

2009 - Das Jahr der Datenpannen und -skandale

Die Datenpannen und -skandale, über die am 01.12.09 in der Online-Ausgabe der "Hamburger Morgenpost" berichtet wurden, stehen nur für einen schwindend geringen Teil an "sogenannten Pannen", die weltweit, wie auch in der BRD, in Wirklichkeit an der Tagesordnung sind. Von "persönlichen Daten" und "Privatsphsäre" kann im Grunde schon seit einigen Jahren nicht mehr die Rede sein, da sie von vielen Menschen leichtfertig, z. B. zu Gunsten von Bequemlichkeit aufgegeben wurde! Später dazu mehr!

26. November 2009

Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe Pandemie der Profitg(e)ier

Folgender Artikel ist aus einem Newsletter von "Torsten Soltau-Datentechnik", mit der Bitte um Weiterverbreitung!



Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Menschen an der Malaria, die ganz
einfach durch ein Moskitonetz geschützt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Auf der Erde sterben jedes Jahr 2 Mio. Mädchen und Jungen an
Durchfallerkrankungen, die mit einer isotonischen Salzlösung im Wert 
von ca. 25 Cent behandelt werden könnten.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Die Masern, Lungenentzündungen und andere, mit relativ preiswerten
Impfstoffen heilbare Krankheiten rufen jedes Jahr bei fast 10 Mio.
Menschen den Tod hervor.
Und den Nachrichten ist es keine Zeile wert.

Aber als vor einigen Jahren die famose "Vogelgrippe" ausbrach,
überfluteten uns die globalen Informationssysteme mit Nachrichten.
Mengen an Tinte wurden verbraucht und beängstigende Alarmsignale ausgegeben.
Eine Epidemie, die gefährlichste von allen!

Eine Pandemie!

Die Rede von der schrecklichen Krankheit der Hühner ging um den Globus.
Und trotz alledem, die Vogelgrippe hatte weltweit "nur" 250 Menschen zu
beklagen. 250 Menschen in zehn Jahren, das ist ein Mittel von 25
Menschen pro Jahr. Die normale Grippe tötet jährlich weltweit ca.
500.000 Menschen.
Eine halbe Million gegen 25 .

Einen Moment mal. Warum wird ein solcher Rummel um die Vogelgrippe
veranstaltet?

Etwa weil es hinter diesen Hühnern einen "Hahn" gibt, einen Hahn mit
gefährlichen Sporen.

Der transnationale Pharmariese Roche hat von seinem famosen Tamiflu  zig
Millionen Dosen alleine in den asiatischen Ländern verkauft. Obgleich
Tamiflu von zweifelhafter Wirksamkeit ist, hat die britische Regierung
14 Mio. Dosen zur Vorsorge für die Bevölkerung gekauft.
Die Vogelgrippe hat Roche und Relenza, den beiden Herstellern der
antiviralen Produkte milliardenschwere Gewinne eingespült.

Zuerst mit den Hühnern, jetzt mit den Schweinen.
Ja, jetzt beginnt die Hysterie um die Schweinegrippe.
Und alle Nachrichtensender der Erde reden nur noch davon. Jetzt redet
niemand mehr von der ökonomischen Krise, den sich wie
Geschwüre ausbreitenden Kriegen oder den Gefolterten von Guantanamo .

Nur die Schweinegrippe, die Grippe der Schweine?

Und ich frage mich, wenn es hinter den Hühnern einen großen Hahn gab,
gibt es hinter den Schweinen ein "großes Schwein"?

Was sagt ein Verantwortlicher der Roche dazu: "Wir sind sehr besorgt um
diese Epidemie, soviel Leid, darum, werden wir das wundervolle Tamiflu
zum Verkauf anbieten."

Und zu welchem Preis verkaufen sie das wunderbare Tamiflu?
OK, wir haben es gesehen. 50 US$ das Päckchen.
50 US$ für dieses Schächtelchen Tabletten?
Verstehen Sie doch, die Wunder werden teuer bezahlt.
Das was ich verstehe ist, dass diese multinationalen Konzerne einen
guten Gewinn mit dem Leid der Menschen machen .

Die nordamerikanische Firma Gilead Sciences hält das Patent für Tamiflu.

Der größte Aktionär dieser Firma ist niemand weniger als die
verhängnisvolle Person, Donald Rumsfeld, der frühere
Verteidigungsminister der US-Administration George W. Bushs, der Urheber
des Irak-Krieges. Die Aktionäre von Roche und Relenza reiben sich die
Hände, sie sind glücklich über die neuen Millionen-Gewinne mit dem
zweifelhaften Tamiflu.

Die wirkliche Pandemie ist die Gier, die enormen Gewinne dieser
"Gesundheitssöldner".

Wir sind nicht gegen die zu treffenden Vorbeugemaßnahmen der einzelnen
Staaten.
Aber wenn die Schweinegrippe eine so schreckliche Pandemie ist, wie sie
von den Medien angekündigt wurde, wenn die Weltgesundheitsorganisation
so besorgt ist, um diese Krankheit, warum wird sie dann nicht zum
Weltgesundheitsproblem erklärt und die Herstellung von Generika erlaubt,
um sie zu bekämpfen? Das Aufheben der Patente von Roche und Relenza und
die kostenlose Verteilung von Generika in allen Ländern, die sie
benötigen, besonders in den ärmeren, wäre die beste Lösung.

Übermitteln Sie diese Nachricht nach allen Seiten, so wie es mit
Impfstoffen gemacht wird, damit alle diese Seite der Realität dieser
"Pandemie" erkennen.

Aus der mexikanischen Tageszeitung "La Jorna"

25. November 2009

Nach einigen Tagen Sendepause, nimmt "Schlag-Seiten" heute in den Abendstunden (im Laufe des Tages) seine Berichterstattungen wieder auf !

12. November 2009

Volle Welle von Westerwelle

Die Wahlen sind vorbei, Angela Merkel ist was sie war, Steinmeier ist wo er lange nicht war, in Opposition; und Westerwelle ist was er noch nie war: Außenminister - endlich in der Regierung!
Und plötzlich wird es stiller! Vor den Wahlen, verging kaum ein Tag, ohne die lautstarke Präsenz von Westerwelle, viel Kritik und noch mehr Polemik war zu hören. So näher dann die Wahlen rückten, um so größer wurden dann auch die Versprechungen. Wie z. B.: Steuersenkungen!
Was ist aus denen eigentlich geworden? Ist es möglich, dass da jemand den Mund zu voll genommen hat? Oder ist es wirklich möglich, dass Herr Westerwelle nicht gut rechnen kann? Wäre doch theoretisch möglich, oder? Andererseits weiß jeder normale Bürger hierzulande seit Jahren, dass der Staat sparen muss!
Na ja, vielleicht hat Herr Westerwelle es ja auch nur gut gemeint und gedacht, es tut uns Bürgern auch mal gut zu hören, dass wir was kriegen sollen. Schließlich haben die Banken ja auch ganz viel bekommen als nichts da war.
Und da hat ja auch jeder dann gesagt, die haben zwar was bekommen, aber Geld ist keines geflossen. Vielleicht hat Herr Westerwelle gedacht, das ist ja prima, machen wir es doch bei den Bürgern genauso. Ich sage wir geben was, von dem was wir nicht haben, denn dann haben alle was bekommen, wir haben denen dann geholfen und Geld ist dabei trotzdem nicht geflossen - genau wie bei den Banken!

Wie viele FDP-Anhänger braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?

Keinen!
Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die Steuern gesenkt werden, wird der Markt schon dafür sorgen, dass sie sich selbst wechselt!

" Westerwelles Wahlgeschenke"-Mehr Schein als Sein !

Auch ohne die NRW-Wahl kommenden Mai 2010 ab zu warten, ist unschwer zu erkennen, das die Zeiten für viele deutsche Bürger noch schwieriger werden als sie bisher schon für sie waren.
Angekündigte Nullrunde für die Rentner, Abschied vom Ausstieg aus der Kernenergie, (versprochene!) Steuersenkungen erst 2013, Einsparungen bei den Sozialleistungen, weniger Geld vom Bund für die Länder und Gemeinden, event. eine PKW-Maut, eine einseitige Erhöhung des Beitages für Gesundheit zu Lasten der Arbeitnehmer, das Ende unseres solidaren Gesundheitssystems, Wehrdienstverkürzung auf 6 Monate zu Lasten der Gemeinschaft etc, um nur einige zu nennen!
Es ist schon verwunderlich, dass ein Großteil der Medien den Eindruck vermittelt, als wären die meisten Menschen zufrieden mit der Abkehr vom Solidarsystem.
Vielleicht liegt es auch daran, das viele Bürger das Solidarsystem falsch verstehen und/oder vergessen haben, dass Solidarität "geben und nehmen" bedeutet.
Wer heutzutage meint, er kommt zu kurz, weil er Abgaben hat, die den Rentnern, den Arbeitslosen und den Kranken zugute kommen, demjenigen kann nur gesagt werden:
Auch du wirst einmal eine Rente beziehen!
Auch du hast gute Aussichten auf zukünftige Arbeitslosigkeit!
Und auch wenn du unfallfrei durch die Jahre kommst, du kommst in die Jahre und wirst froh über eine gute gesundheitliche Versorgung sein!
Gerade zum letzten Punkt ist noch zu sagen, dass jeder im fortgeschrittenem Alter und mit nachlassenden Kräften, oft genug mit weitaus weniger sozialen  Kontakten als in jungen Jahren, schnell zum Spielball, jener zur Zeit so hoch gepriesenen " freien Marktwirtschaft " werden kann. Lediglich eine wirkliche Solidargemeinschaft, kann jeden Einzelnen von uns davor schützen!
Da gegen gesetzt werden von den Verfechtern der Freien Marktwirtschaft, grundsätzlich solche Begriffe wie Eigenverantwortung, freier Wettbewerb, freie Wahl usw. Warum sollten Bürger in einem Solidarsystem keine Verantwortung für sich übernehmen? Und was ist eigentlich mit der Verantwortung auch für seine Mitmenschen? Was zu dem auch noch sehr christlich ist! Was ist demnach mit Bürgern solcher Staaten wie z. B. Dänemark und Schweden, die seit vielen Jahren, erfolgreich mit ihrem Solidarsystem u. a. in Gesundheits-, Pflege-, Bildungs- und Arbeitslosensektor, leben? Machen die alles falsch? Oder läuft es bei uns in Wirklichkeit aus dem Ruder und nicht wirklich so, wie es könnte oder besser gesagt, wie es ( wieder ) laufen sollte? Gleichermaßen beklagen alle relevanten politischen Lager, oft genug in großem Stil, den enormen Verlust an zwischenmenschlicher Beziehungsfähigkeit vieler Menschen, gerade in Familien, das Fehlen an Mitgefühl für Schwächere innerhalb unserer Gesellschaft und die vermeindlich mangelnde Bereitschaft, gerade Jüngerer, sich selbstlos für Mitmenschen einzusetzen!
Trauriger weise wird die angestrebte freie Marktwirtschaft, von allen Seiten auch noch in das Mäntelchen "Soziale Marktwirtschaft" verpackt - eine regelrechte Produktfälschung oder zumindest doch Täuschung!
Aber es ist ja nicht so, als hätte das vor der Wahl niemand gewusst, oder erahnen können. Leider ist das Gegengewicht daheim ( auf dem Sofa vor der Glotze ) geblieben - jetzt haben wir den Salat, besser gesagt,  "Westerwelle"! Versprochen hat er vor der Wahl ja ziemlich viel, nur was davon nun noch übrig bleibt, kommt gewiss nicht dem der es braucht zu Gute. Doch das haben wir ja gewusst und überhaupt, das regelt am Ende alles der Markt ( und der Westerwelle! )!